
Dabei erfuhren sie von der für die Kinder- und Jugendveranstaltung eingeladenen Fledermausexpertin Myriam Götz, dass Fledermäuse obwohl sie mit den „Ohren sehen“ und sich über die Ultraschall-Echoortung orientieren nicht blind sind; dass eine Zwergfledermaus, die nur so viel wiegt wie drei Gummibärchen, ca. 1000 Mücken pro Nacht frisst und wie sie die Tiere, die häufig nah bei uns im Siedlungsbereich wohnen, schützen können. Nachdem sie in kleinen Experimenten das gute Riech- und Hörvermögen der Fledermäuse versucht haben nachzuempfinden, war es dann endlich soweit.

Die Dämmerung war herein gebrochen und die ersten Zwergfledermäuse wurden mit Hilfe des „Batdetektors“, der die Rufe der „fliegenden Mäuse“ für uns Menschen hörbar macht, entdeckt. Nach kurzer Zeit gewöhnten sich auch die Augen an die Dunkelheit und die Fledermäuse, die knapp über den Köpfen hinweg nach ihrer Lieblingsnahrung, den Insekten jagten, konnten beobachtet werden. Und auch über dem Weiher flogen einzelne Tiere auf der Suche nach Insekten. Diese waren Wasserfledermäuse, die im Schein der Taschenlampen nach den durch das Licht angelockten Insekten, jagten.Nachdem zu guter Letzt auch noch Erdkröten am Weiher entdeckt und beobachtet wurden, traten die jungen Forscher müde, aber zufrieden den Heimweg an.
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Kinder auf der Suche nach den Achtbeinern